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Sebastian Brant: Fabelbuch des Äsop 1501

Kategorie: Fabeln

Sebastian Brant: Fabelbuch des Äsop 1501 -Esopi appologi sive mythologi: cum quibusdam carminum et fabularum additionibus Sebastiani Brant. Basel: Jacob von Pfortzheim., 1501.

Sebastian Brant (latinisiert Titio; geboren 1457 oder 1458 in Straßburg; gestorben 10. Mai 1521 ebenda) war ein deutscher Jurist, Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Basel (1489–1500) und von 1502 bis zu seinem Tod 1521 Stadtsyndikus und Kanzler der Freien Reichsstadt Straßburg. Er war einer der produktivsten Autoren lateinischer Andachtslyrik und Herausgeber von antiken Klassikern und Schriften italienischer Humanisten.


S.391 Von der Einsicht des Bibers

    Vom Biber heißt es, daß er länger als andere Vierbeiner im Wasser bleibt, und daß seine Genitalien in der Heilkunde von Nutzen sind. Wenn er bemerkt, daß er von Menschen gejagt wird und diese ihn gleich fangen werden, reißt er sich selbst die Schamteile ab und wirft sie seinen Verfolgern hin, denn er weiß, weshalb sie ihm nachstellen. So kommt er heil davon. - Kommentar: Um das ewige Heil zu erlangen, muß man sich von den irdischen Gütern trennen

Digitale Ausgabe bei der Uni Mannheim

 

Weitere Ausgabe:

Esopus Leben und Fabeln: mit sampt den Fabeln Aviani, Adelfonsi und etlichen Schimpfreden Pogii, darzu Auszüge schöner Fabeln und Exempeln Doctors Sebastian Brant, alles klärlich mit schönen Figuren und Registern außgestrichen, Graff 1569

Von des Bibers verstandt, - Ein biber für ander vierfüßige thier wonet vn lebt im wasser und sein hoden zu der arzney gar gut seind. So der sicht das er von dem jagenden menschen gefangen werden soll (dann er weist warumb man jn sicht) hawet er - im selbs die dinger vß vnd würfe  die gegen den nachfolgenden vi also kompt er lebendig darvon,  Diß zeigt an, das die weisen von des thieres exempel zu überkommen das heil / sollen keinerley gelücks ursach achten,

 

Digitale Ausgabe bei Google Books