Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

  • Middleton: Beaver Hunting in Canada 1777

  • Conrad Gesner Historiæ Animalium 1558

  • Kanadisches Mobilisierungsplakat 2.Weltkrieg

  • Briefmarke Polen Biber 1,25 Zloty

  • Wappen Eno (Finnland)

Bayerisches Kochbuch für Fleisch- und Fasttäge 1800

Bayerisches Kochbuch für Fleisch- und Fasttäge:
enhält leichtfaßliche und bewährte Anweisungen, um für alle Stände auf die vortheilhafteste und schmackhafteste Art zu kochen, zu backen, und einzumachen : nebst einem Abschnitte von besondern Speisen für Kranke und ökonomischen Hausmitteln von Johanna M. Huber, Daisenberger, 1800



330 Gebratener Biber

Von einem Biber, welcher wie ein Lamm zerviertheilt werden muß, nehme das hintere Viertel, wasche es rein, sodann lege in eine Stollreine, Lorbeerblätter, Roßmarin, Zitronenschaalen Nägerln, und Pfeffer. Salze das Biberviertel, und lege es auch in die Stollreine. Giesse ein klein wenig gute Erbsensuppe mit etwas Wein und Essig dazu, schneide kleine Zwiebelscheiben, nicht zu viel, brenne frischen Butter darauf, und laß es alles wohl zugedeckt dünsten. Sodann nehme das Biberviertel heraus, brate es am Spieß schön bräunlicht, begiesse es mit Butter und Obers, und bestreue es mit Semmelbröseln. Lasse in Butter ein wenig Mehl rösten, und giesse von der Suppe, wo der Biber gedünstet hat, daran, ist die Soß zu wenig sauer, drücke Zitronensaft hinein, gebe noch ein wenig Gewürz dazu, und laß es aufsieden. Nehme den Biber vom Spieß, giesse die Brühein die Schüssel, und richte den Biber darauf, lege auf den Braten Zitronenschnitzen, und gebe ihn zur Tafel. Die vordern Theile kann man in Stückeln hauen, dünsten, und die obige Brühe darüber machen.

Digitale Ausgabe bei Google Books