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Lütke: Über Hutfabrikation 1828

Lütke: Über Hutfabrikation
in: Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleißes in Preußen, Band 7 , Verein zur Beförderung des Gewerbefleißes in Preußen, Redakteur Prof.Dr.Schbarth, Berlin, 1828


Seite 193 ff

3. Ueber Hutfabrikation.

Von Herrn Lütcke.

Ich erlaube mir in Folgendem einen Beitrag zur Kenntniß der gegenwärtig zur Hutfabrikation vorzugsweise angewendeten Materialien und deren Verarbeitung zu geben. Man bedient sich folgender Materialien:

1) des Castor- oder Biberhaares, 7) des Bigognehaares,

2) des Bisamkatzenhaares, 8) des Kamelhaares, Kamelziegenhaares,

3) des Hasenhaares, 9) der Persischen oder Wickelwolle,

4) des Seidenhasenhaares, 10) der gewöhnlichen Wolle,

5) des Kaninchenhaares, 1I) des Lamahaares,

6) des Affenhaares, 12) des Kälberhaares und der Tuchflocken.

Vom Bieberhaar sind verschiedene Sorten im Handel und Gebrauch; der theure Preis verbietet die öftere Anwendung. In den meisten Ländern ist dieses Thier einheimisch, von verschiedener Größe; von allen ist das Haar schätzbar. Das Haar vom Canadischen Bieber ist das längste und schönste, dunkelbraun; der Kamschadalische Bieber ist der kleinste, sein Haar ist röthlich und nicht so lang, als das der übrigen.

Das Haar hat in seinem natürlichen rohen Zustande eine so große Neigung sich zu verfilzen, und durchs Walken sich zusammenzuziehen, daß keine Beitze noch sonstige Vorbereitung nöthig ist, um einen Hut daraus zu bilden. Die Eigenschaft, sich vorzugsweise leicht zu walken, besitzt der sogenannte Fettcastor, wie er im Handel genannt wird; er unterscheidet sich von dem gewöhnlichen durch mehr Zusammenhang der Haare und ein glänzendes, fettiges Ansehn und Gefühl. Bei allen schönen Eigenschaften dieses Haares hat doch die Erfahrung gelehrt, daß es sich in Verbindung mit gutem Hasenhaar besser verarbeiten läßt, ohne dadurch an Feinheit zu verlieren. Am vortheilhaftesten ist es, wenn eine Grundlage von Hasenhaar gebildet wird, welche man mit Casiorhaar überzieht. Dergleichen Hüte sind unter dem Namen Chapeaux dorés bekannt. Gegenwärtig wird es zur Plattirung und zum Plümiren gebraucht, in früherer Zeit zur Verfertigung von Meisterstücken, zu welchen reinen Castor anzuwenden strenge Anweisung war.

Die Bisamkatzenfelle sind früher in der Hutmacherei wenig beachtet gewesen, erst seit einigen Jahren haben sie in England und besonders in London gute Aufnahme gefunden, da dort eine Mode entstand, sehr langhaarige Hüte zu tragen (Chapeaux plumés), zu welchen sich das Haar dieses Thieres außerordentlich gut und leicht verarbeiten läßt und ein schönes feines Fabrikat liefert, welches zugleich eine angenehme natürliche Farbe besitzt. Es wird in seinem rohen Zustande angewendet, nachdem die oberen Spitzen durch Abschneiden getrennt worden sind.

Das Hasenhaar zerfällt in verschiedene Sorten, welche sich auf dem Fell unterscheiden lassen. Im rohen Zustande wird größtentheils nur das Haar vom Rücken des Hasen zum Plattiren und Plümiren angewendet, die anderen Sorten werden gebeizt und nach folgenden Benennungen sortirt: a. gebeitztes Rückenhaar, b. desgl. Seitenhaar, c. desgl. Bauch- oder Wammenhaar, d. Schwanz- und Kopfhaar, e. Abgang, oder Blut- und Kratzhaar, f. Haar von Sommerhasenfellen. Das Hasenhaar macht das wichtigste Material in der Hutfabrikation aus, doch konnte es nur durch die Erfindung des Beitzens diese Stelle einnehmen.

Die Beitzen, welche man noch gegenwärtig anwendet, sind so verschieden und mitunter so zweckwidrig, oft selbst auf die Gesundheit so nachtheilig einwirkend, daß es schon längst wünschenswerth gewesen wäre, von geschickten und sich für dieses Fach interessirenden Chemikern etwas darüber öffentlich zu erfahren. Ich habe die Absicht, hier eine vollkommen gute geprüfte Beitze, oder Secretage, so mitzutheilen, als es für Techniker und besonders für solche Fabrikanten nöthig ist, welche nicht mit Aräometer und Thermometer versehen sind.

Man löse in einem Pfunde reiner Salpetersäure (Scheidewasser), welche hinlänglich concentrirt sein muß, 3 bis 4 Loth Quecksilber, ohne künstlich Erwärmung, auf. Ist die Auflösung beendigt, so wird sie, nachdem sie klar geworden ist, gut umgeschüttelt und mit reinem Fluß- oder Regenwasser, worin ein wenig gute Seife aufgelöst, vermischt. Die Menge des zugesetzten Wassers muß wenigstens das Sechsfache der Säure betragen. Die Flüssigkeit wird nun in ein Stein- oder Glasgeschirr gegossen, und mittelst einer Stielbürste von harten Kernborsten gut aufgetragen und eingerieben, je zwei Felle mit der Haarseite 12 Stunden lang zusammengelegt und in einer Trockenstube, oder im Sommer in freier Luft im Schatten getrocknet. Nachdem dies geschehen, wird sich das Haar locker, ohne zerstört zu sein, und in der Walke außerordentlich kräftig zeigen. Es ist räthlich, daß der Fabrikant den Zusatz von Wasser nach und nach vermehre, um durch gemachte Erfahrung auszumitteln, welche Konzentration die am meisten entsprechende ist. Eine acht- und neunfache Wassermenge der Säure zugesetzt liefert immer noch eine Beitze, mittelst welcher ein recht dauerhaftes Fabrikat erzielt werden kann. Man hat es übrigens in seiner Gewalt, durch stärkeres Ausstreichen der Beitze mehr zu imprägniren und die zusammenziehende Wirkung zu vermehren.

Die Eigenschaften der verschiedenen Sorten Hasenhaar sind folgende.

Das Rückenhaar ist das vorzüglichste; es hat, wenn es gut gebeitzt ist, eine sehr große Neigung sich zusammenzuziehen, dabei die größte Feinheit und Dauerhaftigkeit. Das Seitenhaar besitzt jene guten Eigenschaften in einem merklich mindern Grade in Betreff der Festigkeit, des Glanzes und der Dauer; in einem noch geringern Grade das Bauchhaar.

Es unterscheidet sich durch sein weißliches Ansehn, es ist lang, hat wenig Glanz; geringere Feinheit und Dauer vermindern den Werth gegen Rückenhaar um mehr als das Fünffache. Schwanz und Kopfhaar wird wenig geachtet, ersteres ist so grob wie Lammwolle, letzteres sehr kurz; es wird nie allein verarbeitet, kann aber in Verbindung mit dänischer Wolle, Kamelhaar und Wickelwolle mit Vortheil verarbeitet werden. Eben so das Haar von Sommerfellen. Im Monat März und April fängt nämlich das Haar des Hasen an sich zu lösen, es wird durch das neue förmlich abgestoßen, welches bis zum nächsten Winter vollkommen auswächst. Die Jagden beginnen früher, und diejenigen Hasen, welche im August, September und Oktober geschossen werden, haben kein vollkommen ausgebildetes Haar; sie werden sortirtt zu Sommer- und Herbstfellen, wovon erstere den geringsten Werth haben. Das Haar derselben wird nur mit andern Materialien verarbeitet.

Das Hasenhaar wird auf verschiedene Art vom Felle getrennt, nämlich durch das gewöhnliche Abschneiden mit einem Messer, welches die Form eines Schruphobeleisens hat, und durchs Herun-

terrupfen. Das auf dem letzten Wege gewonnene Haar gewinnt dadurch mehr an Feinheit, weil die auf dem Fell stets vorhandenen Grundspitzen stehen bleiben; Hüte von diesem Haar verfertigt sind feiner und haben vor der Appretur viel mehr Weichheit als andere. Das Abrupfen wird größtentheils nur beim Rückenhaar ausgeübt, weniger beim Seitenhaar; beim Bauchhaar und schlechtern Sorten gar nicht.

Das Seidenhasenhaar wird roh verarbeitet größtentheils gemischt mit andern Materialien. Man hat weiße, gelbliche, graue, blaue und schwärzliche Haare, sie besitzen die Eigenschaft, sich im rohen Zustande zu filzen und zu walken, in einem ausgezeichneten Grade. Zu den weißen Damenhüten waren die weißen Seidenhasenhaare unentbehrlich; in Verbindung mit weißen Kaninchenhaaren bildeten sie den Korper, auf welchen die Plümage gesetzt wurde. Es ist ganz besonders zu solchen Arbeiten zu empfehlen, weil es bei seiner Haltbarkeit viel Weichheit und Elasticität besitzt.

Die Kaninchenhaare zerfallen in verschiedene Sorten. Die schönsten sind vom englischen und französischen wilden Kaninchen; sie haben das Ansehn wie graue Hasen, der Grund der Haare ist aber bläulich oder mehr stahlgrau, wogegen das Haar auf dem Rücken des Hasen einen silberweißen Grund hat. Das Haar von diesem Kaninchen hat gegen die übrigen Gattungen den Vorzug, wird aber nie unvermischt, sondern nur mit Vortheil mit andern Stoffen gemengt verarbeitet, welche für sich allein nicht Festigkeit genug in der Walke gewinnen wollen. Im Ganzen bedingt es eine größere Dichtigkeit aller übrigen Stoffe. Ehe man die Beitzen so vollkommen kannte, als jetzt, sagten die Franzosen: Castor- und Kaninchenhaar ist die Seele vom Hut. Das Haar des polnischen und hiesigen Kaninchens wird nur selten gebeitzt verarbeitet; in seinem rohen Zustande dient es selbst zum Plümiren, obgleich es nicht so geschickt dazu ist, als die bereits angeführten Stoffe, es hat wenig Glanz; das weiße Haar entbehrt ihn am meisten.

Das Haar mancher Affengattung ist zur Hutfabrikation brauchbar. Nachdem die oberen Spitzen abgeschnitten sind, läßt es sich zu Plattirungen und zum Plümiren sehr gut anwenden. Die natürliche braune Farbe ist nicht ohne Glanz und übertrifft die Feinheit des Hasenhaares; es wird größtentheils roh verarbeitet.

Haar vom Schafkamel (Vicruna) kommt aus Südamerika. Schon seit langer Zeit ist das Haar aus den Fabriken verdrängt, und mögen manche Meister nie dergleichen gesehen haben. Obgleich es sehr empfehlende Eigenschaften für die Hutmacherei hat, so ist es doch duch Erfindung besserer Beitzen für die andern Materialien entbehrlich geworden.

Das Haar der Kamelziege theilt man in drei verschiedene Hauptsorten ein, nämlich a) in feinstes Kamelhaar, im Handel vorkommend unter dem Namen travaille anglaise, b) 2te Sorte, travaille francaise, c) 3te Sorte, travaille hollandaise. Diese Sorlen werden über Smyrna bezogen. d) braunes feines Kamelhaar; e) ordinaires; f) rothes desgleichen; g) weißes; h) hellbraunes; i) weißes, unter dem Namen griechisches Kamelhaar. Die Solten d bis i nehmen ihren Weg in der Regel über Brody.

Von sämmtlichen Sorten verdient das Haar unter a den Vorzug, wegen seiner für die Hutfabnkation eigenthümlichen Brauchbarkeit für gewisse Gegenstände. Ohne Beimischung noch sonstige Vorbereitung läßt es sich zu einem brauchbaren mittelfeinen Hut verarbeiten; es hat viel Elasticität, natürlichen Glanz und Haltbarkeit. Am vortheilhaftesten wird es zum Plattiren der feinen Wolle angewendet, auch ist es zm Vermischung mit schlechtem Hasenhaar als nützlich zu empfehlen. Die Sorten b und c führen viel gröberes Haar bei sich, welches bei einer guten Walke einen Verlust von 40 bis 50 pro Cent erleidet. Von den Sorten d, e,f, g wird hier wenig oder gar keine Anwendung gemacht, die Eigenschaften sind schlecht, das Haar ist sehr schinnig und mit Kalktheilen gemischt, die durch eine Wäsche hätten herausgespült werden können; durch eine hier vorzunehmende Reinigung würde sich der Artikel zu hoch kalkuliren, ist daher nicht zu empfehlen.

Die Wickelwolle (persische Wolle) theilt man in zwei Hauptsorten, nämlich: a) in röthliche feine und b) in schwarze oder dunkelbraune; die besseren Sorten sind in der Regel geknäuelt, woher der Name Wickelwolle. Das Haar ist lang, hat viel Elasticität, viel Glanz und gute Eigenschaften in der Walke; das Kamelgarn wird aus dieser Wolle gesponnen. Die feine rothe Wickelwolle wird jetzt als die vorzüglichste und mit Recht geachtet, weil sie reiner und feiner ist als die schwarzbraune; sie wird zum Plattiren der Wolle gebraucht, und man gewinnt davon einen Hut, der ein langes glänzendes Haar hat, welches minder weich sich anfühlt, als das feine Kamelhaar. Die feine rothe Sorte hält sich in der Regel auf der Hälfte des Werthes, de schwarze Wickelwolle nur auf 5 des Werthes des feinen Kamelhaares. Bei der Auswahl dieses Stoffes hat man danach zu sehen, daß die Beinhaare nicht in dem Knäuel eingeschlagen sind; sie sind spießig, grob, haben eine weißliche Farbe und wenig Werth. Der Käufer hat noch zu untersuchen, ob das Haar nicht verstockt sei; das auf diese Weise verdorbene Haar macht sich durch Härte beim Anfühlen und multrigen Geruch bemerkbar.

Diejenigen Wollsorten, welche in den Hutfabriken gebraucht werden, sind Lämmer- und Sommerwolle, nämlich: 1) jütländische oder dänische Lämmerwolle; 2) veredelte und spanische desgl.; 3) pommersche desgl.; 4) preußische und polnische desgl.; 5) hannoversche und lüneburger Heidwolle; 6) russische Zackelwolle.

Sämmtliche Wollen haben schon von Natur die Kraft in sich, sich zu verfilzen und walken zu lassen, jedoch in einem sehr verschiedenen Grade, so daß eine Sorte vor der andern künstlicher Mittel bedarf, wenn sie zu verschiedenartigen Filzarbeiten geschickt gemacht werden soll. Was bei dem Hasenhaar die Beitze bewirkt, wird bei der Wolle durch Kochen in Wasser, auch in verdünntem Urin erreicht, auch kommt sehr viel auf die Zeit an, wie lange die Wolle entweder als solche oder schon als Filz kocht, um dieser oder jener Anforderung zu genügen.

Die jütländische Wolle hat viel Weichheit und ein gutes Verhalten in der Walke, sie wird selten allein, viel mehr zu Mischungen mit schlechtem Hasenhaar, welches mit feinem Kamelhaar versetzt oder überzogen wird, verarbeitet. Die veredelte oder spanische Lämmerwolle wird am vortheilhaftesten zu Hüten verarbeitet, welche mit Kamelhaar plattirt werden, auch zu Grundlagen oder Stumpen solcher Hüte, welche plümirt werden sollen; sie liefert einen sehr kurzhärigen Filz, dringt nicht so leicht durch den feineren Ueberzug, wodurch der Hut im Ansehn und Anfühlen gewinnt. Die pommersche Wolle, gewöhnlicher Qualität, wird größtentheils allein verarbeitet, die feinere kann mit Wickelwolle plattirt vortheilhaft verarbeitet werden. Die preußische Wolle ist gröber, als die pommersche, hat aber bessere Eigenschaften, läßt sich ohne Vorbereitung walken, und ist zu ordinären Filzarbeiten zu empfehlen.

Es giebt so leicht keine Wolle, welche die hannöversche oder lüneburger Heid- und

Sommerwollen in der Eigenschaft sich zu walken, übertrifft, sie ist seit der Zeit, als die Filzschuhe hier mehr Aufnahme gefunden, sehr beliebt. Man hat mehrere Sorten, die zur Filzfabrikation die vorzüglichsten sind: 1)eine weiße Heidmerks Lämmerwolle; 2) weiße Lämmerwolle; 3) schwarze Lämmerwolle; 4) weiße Sommerwolle; 5) graue und bunte Sommer- und Lämmerwolle.

Des wohlfeilen Preises wegen werden beide letztgenannten Sorten am stärksten verbraucht, wenn gleich die andern bessere Eigenschaften besitzen. Sie besitzen ein dauerhaftes Haar, welches obgleich grob, doch nicht ohne Glanz ist; sie lassen sich roh gut verarbeiten, die beßten und feinsien selbst zu Hüten, weil besonders auf dem Lande und in den Provinzialstädten ein langhaarig glänzender Hut geliebt wird.

Die russische Zackelwolle hat manche Aehnlichkeit mit der lüneburger Wolle, nur ist diese flüssiger, jene hingegen sehr unrein und verfilzt, so daß sie durch die mühsame Vorbereitung am Werthe sehr verliert. Die ordinären Wollen, welche beim Walken stark zusammengehen, werden, um wohlfeiler zu arbeiten, häufig mit Kälberhaaren und Tuchflocken gemischt, weil dieser Zusatz für geringen Preis zu haben ist.

Die Wolle vom Llama hat äußerlich so viel Aehnlichkeit mit rother Wickelwolle, daß schon mancher nicht ganz erfahrne Kenner getäuscht wurde; ich erlaube mir daher die näheren Merkmale anzudeuten, um für Betrug zu sichern. Die Wolle vom Llama ist vom Halse, Rücken und Seiten oft feiner, als die Wickelwolle, doch fehlt ihr der natürliche Glanz; sie hat ein stumpfes Ansehn, ist spröder in den Haaren, und die beigemischten oder zwischen gewachsenen Grannen sind beträchtlich länger, als bei jenem Haar; endlich zieht es sich in der Walke wenig zusammen.

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